Kirche von San
Zeno
Sie
ist eine der Meisterwerke der italienischen romanischen
Kunst. Ursprüngliche wurde sie über das Grab von San Zeno,
einer der ersten Bischöfe von Verona, gebaut und geht
auf das V. Jahrhundert zurück. Im IX. Jahrhundert wurde
eine neue Kirche gebaut, die ihrerseits erweitert wurde
und über die zwischen 1120 und 1138 die Basilika gebaut
wurde. Im XIV. Jahrhundert wurde die polygonale Apsis
dazugebaut.
DIE FASSADE
Die Fassade ist sehr ausgeglichen und elegant mit einer
Fensterrose und kleinen zweibogigen Fenstern. Das herrliche
Kirchentor (ein Werk aus dem 13. Jahrhundert von Niccolo
und Hilfsarbeitern) befindet sich in einer Vorhalle und
ruht auf auf zwei Löwen. Es hat Basreliefs, die die Evangelisten
und den Hl. Zeno darstellen. Die interessantesten Elemente
sind die 48 Bronzetafeln, die Episoden aus der Bibel und
dem Leben des Hl. Zeno darstellen. 
DAS INNERE
Zum Mittelschiff führt eine Treppe; die Seitenschiffe
sind vom Mittelschiff abwechselnd durch Pfeiler und monolithische
Säulen getrennt; am Ende öffnet sich das über die Krypta
gebaute Presbyterium. Eine Kassettendecke aus Holz bedeckt
die Kirche. Zu den Kunstwerken in der Kirche zählen: der
Freskenzyklus aus dem XIII. und XIV. Jahrhundert (Hl.
Christoph, Madonna mit Kind, die Kreuzigung, Hl. Stephan).
Im Hintergrund des Presbyteriums befindet sich ein hölzerner
Chor aus der Hälfte des 15. Jahrhunderts. Zu den Skulpturen
zählen: die Statue des Hl. Zeno ("Der lachende San Zeno")
aus mehrfarbigem Marmor, die im 14. Jahrhundert gehauen
wurde. Besonders kostbar ist das herrliche Altargemälde
von Andrea Mantegna. In der Krypta ist die Urne mit den
sterblichen Überresten des Hl. Zeno untergebracht.